Vitamin C

In der aktuellen Virus-geschwängerten Zeit ist das körpereigene Immunsystem im Besonderen gefordert. Neben Zink, Vitamin D3, einigen wenigen bestimmten Aminosäuren, Spurenelementen und Mineralien, ist es v.a. Vitamin C, das unser Immunsystem stärken kann.

Um dies zu erreichen, nehmen viele Menschen Vitamin C in Form von Pulver oder Tabletten ein. Doch die Menge, die dem Körper über den Magen und Darm zugeführt werden kann, ist begrenzt. Eine zu hohe Dosis Vitamin C wird unverdaut wieder ausgeschieden, was sich meist in Form von Durchfall bemerkbar macht.

Ist in Zeiten erhöhter Infektionsgefahr oder aus therapeutischen Gründen eine höhere Vitamindosis erforderlich, kann eine Infusionstherapie sinnvoll sein. Hierbei gelangt das Vitamin C direkt ins Blut und muss nicht erst von den Darmschleimhäuten aufgenommen werden. So können auch Menschen mit einer verminderten Resorptionsfähigkeit des Darms von einer Infusion mit Vitamin C profitieren.

 

Vitamin C  – das Multitalent

  • Prävention und Therapie bei fast allen akuten und chronischen Erkrankungen (Ausnahme: Allergisches Asthma, Dosis-Reduktion erforderlich)
  • Körpereigene Reparationsund Regenerationsvorgänge werden sinnvoll unterstützt
  • Kombination mit Verfahren der Schulmedizin und anderen Behandlungen der Erfahrungsmedizin sinnvoll und möglich
  • Therapeutische Wirkspiegel durch parenterale (intravenöse) Gabe
  • tägliche Anwendungen bei Bedarf  möglich

Bei starken und stärksten Belastungen ist sowohl zur Vorsorge als auch zur Behandlung bereits eingetretener Erkrankungen die

Vitamin C – Hochdosis Infusions-Therapie

eine natürliche und nebenwirkungsfreie Behandlungs-Option.

Eine Infusion dauert ca. 30-40 min. Mit Nebenwirkungen ist bei dieser Therapie in der Regel nicht zu rechnen. Die meisten Patienten berichten über eine spürbare Verbesserung ihres Allgemeinbefindens und ihrer Kraft.

Machen Sie einen Termin über unsere Praxis-Rezeption (06221-38 38 84).
Wir beraten sie gerne.

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Sport, Bewegung – und das Immunsystem

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass besonders disziplinierte Freizeitsportler meist seltener krank sind? Dieses Phänomen ist keineswegs neu – und auch wissenschaftlich gut belegt. Denn: Wer regelmäßig Sport treibt, tut nicht nur etwas für sein Wohlbefinden, sondern stärkt auch seine Immunabwehr. Von moderaten Sporteinheiten profitieren sowohl gesunde als auch chronisch kranke Menschen.

Wie wirkt Sport auf das Immunsystem?

Bei körperlicher Belastung wird Adrenalin ausgeschüttet. Das Hormon bewegt Abwehrzellen dazu, sich schneller zu vermehren und aktiver zu werden. Die sanften Reize von moderatem Ausdauersport trainieren so das Immunsystem und potenziell schädliche Zellen werden effizienter beseitigt. Häufige Infektionskrankheiten der Atemwege wie etwa Erkältungen, Entzündungen des Rachens und der Mandeln sind bei Freizeit-Sportlern im Vergleich zu Untrainierten deutlich seltener.

Besonders empfehlenswert sind sanfte Ausdauer-Sportarten, wie Joggen, Fahrradfahren und Schwimmen. Sie stärken nicht nur Herz und Gefäße, sondern auch unsere Immunabwehr.

Nachfolgend nenne ich Ihnen einen Link, wo Ihnen auf professionelle Weise eine Anleitung für gesundheitsfördernde Bewegung entweder zu Hause in Ihren vier Wänden oder draußen an der frischen Luft angeboten wird:

www.sgk-sport.de.

Auf der Startseite einfach auf das Bild „Homeworkout“ klicken.

Viel Spaß und bleiben Sie gesund!

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Im nachfolgenden habe ich einen sehr informativen und interessanten Artikel eines geschätzten Kollegen aufführt, den ich allen Besuchern dieser Homepage nur wärmstens empfehlen kann zu lesen:

„10 einfache und wirksame Ratschläge für den persönlichen Schutz vor Infektionen, ob Corona oder andere“

Jörg Spitz
Bei aller Diskussion über die Angemessenheit der derzeitigen, die Zivilgesellschaft stark einschränkenden Maßnahmen, wird oft vergessen, dass man selbst einige wenige aber wirksame Maßnahmen ergreifen kann, um optimal vor Coronaviren und anderen Erregern geschützt zu sein. Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass man damit einen hundertprozentigen Schutz hat, aber die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung ist deutlich niedriger und der Verlauf im Allgemeinen milder. Ferner beugen die unter den Punkten drei bis zehn aufgeführten Maßnahmen – unabhängig von der aktuellen Corona-Problematik – nachweislich der Entwicklung von Zivilisationskrankheiten vor, deren Ausmaß uns inzwischen weit mehr belastet als die Infektionskrankheiten.

Hier finden Sie eine Auflistung von 10 von uns als sinnvoll erachteten Maßnahmen. Sofern Dosierungen angegeben werden, beziehen sich diese auf einen Erwachsenen mit 70 Kg Körpergewicht:

1. Hygiene: häufiges gründliches Händewaschen mit (echter) Seife (siehe z.B.: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/). Desinfektionsmittel im Übermaß sind eher schädlich (Schädigung der bakteriellen Hautflora).

2. Abstand halten bei allen Gelegenheit, wo der Verdacht auf irgendeine Atemwegsinfektion besteht und insbesondere von Personengruppen, die besonders gefährdet sind. Dies sind Menschen über 60, Personen mit supprimiertem oder geschädigtem Immunsystem, z.B. mit Cortison behandelten Personen, Menschen mit Autoimmunerkrankungen, die das Immunsystem unterdrückende Medikamente einnehmen, Diabetiker, Bluthochdruckpatienten, Krebspatienten, generell Personen mit schweren Vorerkrankungen (an dieser Stelle ist die Infografik aus diesem Spiegel-Artikel sehr hilfreich).

3. Den Vitamin D Spiegel auf einen Blutwert zwischen 40 – 60 ng/ml bringen bzw. halten. Als Erhaltungsdosis wären das für einen Erwachsenen in etwa 5000 IE/d  (siehe auch: Vitamin D-Einnahme).

4. Magnesium als Kofaktor zu Vitamin D supplementieren (400 mg/Tag; siehe auch: Vitamin D-Co-Faktor: Magnesium)

5. Für die Dauer der Infektionsperiode Zink supplementieren (20 – 25 mg/Tag)

6. Alkoholkonsum minimieren, besser einstellen (vom Rauchen gar nicht zu reden)

7. Moderaten Sport, möglichst an der freien Natur, alleine oder zu zweit und nicht in Gruppen, betreiben (keine Überanstrengung, diese schädigt das Immunsystem)

8. Sonnenbad in der Mittagszeit (20 min), dabei unbedingt auf genügend hohe Temperaturen achten und vor Zug schützen (die UV-Strahlung in der Sonne trägt nicht nur zur Vitamin D-Bildung bei, sondern tötet Viren und Bakterien ab).

9. Viel Gemüse und rote Beeren essen, 250 mg Vitamin C über den Tag verteilt supplementieren (im Idealfall als Ester-C) oder reichlich Vitamin C reiche Früchte konsumieren

10. Omega 3-reiche Nahrung zu sich nehmen (fetter Seefisch, Algenöl)

 

Mit diesen 10 Maßnahmen, die preiswert und teilweise kostenlos sind, helfen Sie sich selbst und auch Ihren Mitmenschen, wenn Sie die Infos weitergeben und selbst vorleben. Sie tragen im besten Fall dazu bei, dass sich die derzeitige Infektionswelle abschwächt und vor allem auch viele zukünftige Infektionserkrankungen ohne dramatische Konsequenzen überstanden werden können. In diesem Sinne aktiv zu werden, beseitigt zusätzlich das Gefühl der Machtlosigkeit und ist somit ein elftes Element in unserer Maßnahmenliste.

Bei aller Sorge über das, was derzeit um uns herum geschieht, sollte man den gesunden Menschenverstand nicht ausschalten.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, dass Sie gesund und zuversichtlich bleiben!

Ihr

Prof. Dr. med. Jörg Spitz

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